Die eigene Leseroutine
Wann man Nachrichten öffnet, wie viel Zeit man ihnen gibt und welche Benachrichtigungen man getrost abschalten kann.
Ein unabhängiges, unpolitisches Magazin darüber, wie man Nachrichten und Feeds liest. Es ist kein Medium und keine Blogplattform, veröffentlicht keine Nachrichten und steht in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.
die Welt, in der wir leben: ein Magazin über gelassenes Nachrichtenlesen
Nachrichten erreichen uns den ganzen Tag: als Benachrichtigungen, in Feeds, in weitergeleiteten Nachrichten von Bekannten. Unser Magazin fügt diesem Strom keine weitere Meldung hinzu. Es hilft, darin Ordnung zu schaffen: zu entscheiden, wie viel und wann man liest, die Meldung über eine Tatsache von einer fremden Bewertung zu unterscheiden und bis zur Originalquelle vorzudringen, bevor man etwas teilt.
Gut informiert ist nicht, wer am meisten gelesen hat, sondern wer weiß, woher jede Meldung stammt.
Wann man Nachrichten öffnet, wie viel Zeit man ihnen gibt und welche Benachrichtigungen man getrost abschalten kann.
Worin sich eine Nachricht von Kolumne, Rezension und Anzeige unterscheidet und warum die Schlagzeile manchmal mehr verspricht als der Text.
Wie man die Kette der Nacherzählungen zurückverfolgt und herausfindet, wer zuerst über ein Ereignis berichtet hat.
Wie man mit der Familie über weitergeleitete Nachrichten spricht und wie man Kindern Nachrichten ohne Angst erklärt.
Themen des Magazins: Leseroutine, Genres, Schlagzeilen, Fotos ohne Kontext, geteilte Beiträge, Kinder und Nachrichten. Dazu der Beitragskatalog.
Wie Nachrichten von handschriftlichen Blättern und der ersten regelmäßigen Zeitung von 1605 zu Feeds wurden, die sich selbst aktualisieren.
Wer eine Nachricht macht: Reporterin, Redakteur, Bildredaktion, Faktenprüfung, Kolumnist und die Leserin, die etwas weiterteilt.
Zusammenstellungen für alle, die nachrichtenmüde sind, gerade etwas teilen wollen oder mit der Familie über Nachrichten sprechen möchten.
Wo man das Lesen von Nachrichten lernt: Vorträge in Bibliotheken, Schulstunden, offene Kurse und Gespräche zu Hause.
Eine Schlagzeile an einem neutralen Beispiel zerlegt – und was man bei einem Foto prüfen sollte, das ohne Bildunterschrift ankommt.
Die Rubriken des Magazins und was über die alten Adressen dieser Domain bekannt ist.
Zwei kurze Zeitfenster am Tag – morgens und gegen Abend – ergeben meist dasselbe Bild wie häppchenweises Lesen alle zehn Minuten, kosten aber weniger Kraft.
Behalten Sie Signale nur dort, wo es wirklich eilt, etwa bei Sturmwarnungen oder Änderungen im Fahrplan Ihrer Bahn. Alles andere kann bis zu Ihrem Zeitfenster warten.
Achten Sie auf Merkmale statt auf Gewohnheit: Autorinnen und Autoren sowie Daten sind angegeben, Korrekturen werden gekennzeichnet, Fakten sind von Kommentaren getrennt.
Bevor Sie etwas weiterleiten, finden Sie heraus, wer zuerst berichtet hat und was genau gesagt wurde. Oft dauert das nur eine Minute – und das Weiterleiten erübrigt sich.
Ein Abend oder ein Wochenende ohne Feed macht Sie nicht schlechter informiert: Wirklich Wichtiges erfahren Sie auch nach der Pause, und der Kopf hat Zeit, sich zu erholen.
Nein. Wir veröffentlichen keine Nachrichten und führen keinen Ereignis-Feed. Das Magazin erklärt, wie das Lesen von Nachrichten funktioniert, nicht die Ereignisse selbst.
Nein. Das Magazin ist streng unpolitisch. Alle unsere Beispiele sind neutral: Wetterbericht, Spielstand, wissenschaftliche Entdeckung, Stadtfest, neues Gadget oder die Gesundheit der Hauskatze.
Wir erstellen keine Listen und bewerten keine Medien. Stattdessen bieten wir Kriterien, nach denen Sie Ihre Quellen selbst auswählen: Autorschaft, Daten, Korrekturhinweise, Trennung von Fakten und Meinungen.
Nein, wir veröffentlichen keine Nachrichten und nehmen keine Meldungen über Ereignisse entgegen. Wenn Sie wissen möchten, wie man eine Meldung prüft, schauen Sie in die Rubriken „Analysen“ und „Sammlungen“.
Mirvkotorommyzivem ist ein unabhängiges Magazin für Nachrichtenhygiene. Früher lief unter dieser Domain ein Feed mit geteilten Beiträgen auf einer Blogplattform, später wurde die Domain für fremde Werbung genutzt. Das Magazin hat damit nichts zu tun, stellt deren Veröffentlichungen nicht wieder her und führt die Themen früherer Beiträge nicht fort. Den Namen haben wir zusammen mit der Domain übernommen.
Wir schreiben über Lesegewohnheiten, nicht über Ereignisse: über Genres und Schlagzeilen, über Benachrichtigungen und Abonnements, über Fotos ohne Bildunterschrift und über Gespräche zu Nachrichten in der Familie. Wir erfinden keine Studien und Zahlen, stellen keine Diagnosen und nennen keine Medien oder Dienste.
Themen des Magazins: Leseroutine, Genres, Schlagzeilen, Fotos ohne Kontext, geteilte Beiträge, Kinder und Nachrichten. Dazu der Beitragskatalog.
Eine Schlagzeile an einem neutralen Beispiel zerlegt – und was man bei einem Foto prüfen sollte, das ohne Bildunterschrift ankommt.
Zusammenstellungen für alle, die nachrichtenmüde sind, gerade etwas teilen wollen oder mit der Familie über Nachrichten sprechen möchten.
Das Magazin stützt sich auf allgemeine Grundsätze der Medienkompetenz und auf enzyklopädisches Wissen zur Geschichte der Presse. Der Aufbau von Feeds, Benachrichtigungseinstellungen und Menübezeichnungen in Ihren Programmen kann von der allgemeinen Beschreibung abweichen.